19. Oktober 2019

19. Oktober 2019 – Wir besuchen das schönste und größte H&M überhaupt, können uns aber nichts kaufen, weil alles was schick ist, können wir uns nicht leisten. Und überhaupt ein Pulli für $40 sind immerhin zwei Übernachtungen im Hostel.
Weil es ziemlich kalt ist, fahren wir noch vor dem Mittag zurück ins Hostel, dabei erfahren wir wieder die Freundlichkeit der Australier: Auf einem Teilstück der Bahn werden zur Zeit Schienen oder Straßen erneuert, deshalb muss man für dieses Stück aus der Bahn raus und in einen Bus rein. Damit jeder auch seinen richtigen Bus findet, wird man schon beim Aussteigen aus der Bahn lächelnd vom Customer Service empfangen und zu seinem richtigen Bus geführt. Da waren wir erstmal baff.
So langsam konnten wir auch unsere Mitbewohnerinnen bisschen kennenlernen: Die Spanierin hat sich wohl ein Auto gekauft und sitzt den ganzen Tag vorm Laptop; die Asiatin verlässt das Zimmer nur im Pyama, schläft so gut wie den ganzen Tag, spricht demzufolge nicht; eine der Französinnen lacht viel und schnarcht ein bisschen; die andere ist sehr ordentlich und viel unterwegs; die Dame aus Sydney geht viel Joggen und hat mehrere Jobs; die Brasilianerin studiert hier und ist eigentlich nie da; mit dem Mädchen aus Belgien reden wir am meisten, die spricht ja auch deutsch :D
Am Nachmittag laufen wir zum Strand in St. Kilda und fahren anschließend mit der Bahn zu Joerg und Angela. Dort gibt es Sushi. Hab ich zum ersten Mal gegessen und ich muss sagen – ich habs mir schlimmer vorgestellt. Es schmeckt nicht so sehr nach Fisch, wie ich dachte. Wir haben aber auch die vegetarische Variante mit Avocado gegessen.
Fazit: Sushi kommt nicht an Lasagne ran, aber ich würd`s mal wieder essen.
Den Abend verbringen wir mit Reden und ein paar Gläsern Champagner und fallen schließlich hundemüde in unsere Betten, denn für mich war die Nacht ja schon wieder um 06:07 Uhr vorbei und Mittagsschlaf gab es auch keinen.









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