21. Oktober 2019 – Heute wollen wir ein Konto
eröffnen. Also Bank raussuchen, losziehen und die Bank nicht finden.
Stattdessen landen wir im Coles, wo wir uns mit allerhand billigem
Fresschen eindecken, Nena hören und unsere erste Giftspinne treffen.
Zum
Mittag soll es mal was Frisches geben, also suchen wir eine Stunde
lang nach dem billigsten Salat und sparen dadurch doch tatsächlich
$7.50. Die Pizza von gestern hab ich nämlich nicht wie geplant
aufgehoben, sondern komplett aufgefuttert. Ich hätte es wissen
können.
Nachmittags
nehmen wir bei strahlendem Sonnenschein die Sache mit dem Bankkonto
nochmal in Angriff. Der nuschelnde Typ hinter dem Schalter hat sich
zwar meine Nummer aufgeschrieben, aber auf den Anruf warte ich
vergebens. Männer. Alle gleich.
Abendbrot
gibt es wieder lecker bei Familie Menzel und Joerg hilft uns bei der
Suche nach einem passenden Auto.
Auf
dem Rückweg entdecke ich an einem Bahnschild Spinnweben und will‘s
dann natürlich wissen: Fressen einen australische Spinnen sofort
auf, wenn man sie anguckt? Die Antwort ist vorerst – nein.
Ohne
wirklich was geschafft zu haben, gehen wir ins Bett.
Früh
morgens wache ich auf und Leo fragt mich, ob ich noch weiß, dass ich
nachts aufgesprungen bin, mein Bett durchwühlt habe und geschrien
habe „Da ist was in meinem Bett!“. Dann hab ich mich wohl wieder
hingelegt und gesagt: „Hab‘s wohl nur geträumt.“ Die Spinne
hat wohl doch bleibenden Eindruck hinterlassen, allerdings weiß ich
von heute Nacht wirklich nichts mehr. Ein Glück, dass ich nicht aus
dem Bett gefallen bin, dann wären wahrscheinlich alle im Haus, die
nicht durch mein Geschrei aufgewacht sind, auch wach gewesen.
In diesem Sinne, Vogelspinne!
In diesem Sinne, Vogelspinne!



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