20. November 2019

20. November 2019 – Von vielen Backpackern hört man „Da hab ich mir halt ein Auto gekauft, ein Brett reingemacht, damit ich unten Stauraum hab, ne Matratze drauf, fertig. Easy!“. Easy, dachten wir uns.
Schritt 1: Ein Auto kaufen. Hat uns nur 4 Wochen, unzählige Nerven und ne Menge Geld gekostet – aber jetzt sind wir froh unser Autolein vorm Haus geparkt zu haben.
Schritt 2: Eine Konstruktion planen, um darauf ein Brett zu befestigen, um darauf eine Matratze zu legen.
Schritt 3: Diesen Plan verwerfen.
Schritt 4: Das Auto ausmessen.
Schritt 5: In den Baumarkt fahren, geeignete Bretter suchen und diese sägen lassen (das hat der freundliche Mitarbeiter sogar kostenlos gemacht).
Schritt 6: Feststellen, dass man sich vermessen hat.
Schritt 7: Zurück in den Baumarkt und die Maße korrigieren lassen.
Schritt 8: Sich von den freundlichen Nachbarn Aussparungen in die Bretter sägen lassen, damit der Platz bestmöglich genutzt werden kann.
Schritt 9: Die Kanten der Bretter abschleifen.
Schritt 10: Im Baumarkt Schrauben kaufen.
Schritt 11: Feststellen, dass die Schrauben zu dick sind, um sie für unser Vorhaben zu verwenden.
Schritt 12: Zurück in den Baumarkt fahren und neue Schrauben kaufen.
Schritt 13: Sich von den freundlichen Nachbarn einen geeigneten Akkuschrauber borgen, um die Schrauben zu befestigen. „Befestigen“ klingt so geschrieben auch easy, ist es aber nicht, wenn man bedenkt, dass man dabei eine 2m x 0,7m große Platte gerade(!) halten(!) muss und einem dabei die Sonne bei über 30° C in den Nacken ballert.
Schritt 14: Das ganze ins Auto verfrachten.
Schritt 15: Den freundlichen Nachbarn ein Bier bringen.
Schritt 16: Das Auto aussaugen.
Schritt 17: Eine Plane auf dem Holz befestigen, damit die Matratze geschützt ist.
Schritt 18: Sich von einem Vogel auf die Matratze kacken lassen.
Schritt 19: Die Matratze reinigen.
Schritt 20: Die Matratze ins Auto verfrachten.
Fazit: War nicht so easy wie gedacht.










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