7. Dezember 2019 (580 km) – Bei
Regen, Wind und Sonnenschein machen wir uns auf den Weg zur Farm. Es
ist kein gutes Wetter: Überall liegen Äste und der Wind schiebt uns
hin und her; sobald die Sonne scheint, wird es unerträglich warm.
Die
Farm liegt mitten in der Pampa, irgendwo im Nirgendwo, nur über eine
Schotterstraße, die die Bezeichnung „Straße“ nicht verdient
hat, zu erreichen. Es sieht aus wie ein unmenschlicher Großbetrieb
und gleichzeitig wie eine Baustelle. Weit und breit keine Menschen.
10 Sekunden stehen wir hier auf dem Parkplatz ohne das Auto zu
verlassen, bis wir beschließen umzudrehen. Hier wollen wir nicht
bleiben.
Frustriert
fahren wir in die nächste „Stadt“, fressen Chips in uns rein.
Wir fühlen uns unwohl in dieser kleinen Gemeinde, nicht willkommen.
Was machen wir jetzt? Ins Auto steigen und noch zwei Stunden nach
Perth fahren.
Nach 5300 km, 16 Tagen, 11 Campingplätzen und einem Hostel erreichen wir unser erstes großes Ziel: Perth.
Dort angekommen, ist der Campingplatz zu, der andere liegt außerhalb und könnte voll sein. Wenn wir hinfahren, es versuchen und abgewiesen werden, wäre es schon wieder 1,5h später und mittlerweile ist es schon um 7.
Nach 5300 km, 16 Tagen, 11 Campingplätzen und einem Hostel erreichen wir unser erstes großes Ziel: Perth.
Dort angekommen, ist der Campingplatz zu, der andere liegt außerhalb und könnte voll sein. Wenn wir hinfahren, es versuchen und abgewiesen werden, wäre es schon wieder 1,5h später und mittlerweile ist es schon um 7.
Also
buchen wir uns spontan ein Hostel ohne uns wirklich anzuschauen, wo
es liegt und wie es aussieht.
Das
abendliche Perth gefällt uns gut und nachdem wir $17 für den
Parkplatz bezahlt haben, können wir sehen in welcher Gegend wir
gelandet sind: Im Party-Viertel. Erstmal wollen wir jedoch unsere
Betten inspizieren. Im Zimmer angekommen ist das jedoch nicht
möglich, da unsere Betten schon belegt sind. Ich bin ja sehr für
Kuscheln und co. aber nicht mit Fremden und auch nicht, wenn es so
warm ist und ich außerdem für ein eigenes Bett bezahle.
Wieder
an der Rezeption bekommen wir schließlich ein kostenloses Upgrade,
da wohl niemand so richtig weiß, welche Betten von wem benutzt
werden. Upgrade heißt hier: Reines Mädelszimmer.
Auf
der Dachterrasse gesellen wir uns zu ein paar Franzosen mit denen wir
den restlichen Abend verbringen. Irgendwann gehen wir alle ins Bett,
denn wir müssen nicht in einen der vielen Clubs gehen, um zu ein
paar harten Beats zu schrubben, nein, wenn ich in meinem Bett liege,
vibriert es. Unter unserem Zimmer ist nämlich auch ein Club. Na dann
gute Nacht!
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