4. und 5. Januar 2020 – Wir
verbringen ein Wochenende am Cheynes Beach! Der ist an der Südküste,
nur 450km von unserem Lieblingsstädtchen Esperance entfernt und so
freuen wir uns riesig als es endlich losgeht!
Der
Strand ist nur mit 4WD zu erreichen und ich bin ein bisschen
entsetzt, als wir durch tiefen Sand und entlang tiefer Abgründe
schaukeln. Aber Lachie ist ein super Fahrer, also alles easy. Zu dem
wird mir erklärt, dass man die besten Strände nur schwer erreichen
kann und dass das gut so ist, denn dann hat man den Strand für sich.
Tatsächlich:
Ein weißer, breiter Strand mit türkisblauem Wasser gehört ganz
uns! Leo und ich schmeißen uns in die Wellen während Marshall mit
einem Speer Fische fängt.
Weil
wir auch endlich mal einen an der Angel haben wollen, nutzen wir die
Abendstunden um fischen zu gehen. Angel auswerfen, 30 Sekunden warten
und schon hat der Erste angebissen. Bei mir zumindest. Angel wieder
auswerfen, diesmal 3 Minuten warten und schon hab ich den nächsten
dran. Es ist ein extrem seltener Rochen, der sogar tödlich sein
kann, wenn man seinen Schwanz berührt. Keiner kann glauben, dass ich
so einen an der Angel hatte. War wohl Anfängerglück.
Abends
sitzen wir bis spät in die Nacht am Lagerfeuer und lernen unnütze
englische Wörter.
Am
nächsten Morgen lesen wir in der Zeitung, dass nur 400km weiter eine
Person von einem 5m großen Hai angegriffen wurde. Für die Aussies
scheint das nicht allzu besonderes zu sein. Am Strand zeigen sie uns
eine Stelle, an der auch hier Menschen von Haien getötet wurden.
All
das hindert uns aber nicht daran, einen schönen Tag am Meer zu
verbringen.
Am
Nachmittag düsen wir einfach am Strand entlang, fahren durch und auf
die Dünen und ich sterbe wieder tausend Tode. Das ist nichts für
mich.
Gegen
Abend wird geschnorchelt, das heißt Marshall und Lachie jagen die
Fische mit ihren Speeren und Leo und ich schnorcheln. Als ich
Marshall frage, was ich machen soll, wenn ich einen Hai sehe, sagt er
nur „Schwimm schnell zu mir, dann erschieß ich ihn“. Na super,
also wieder alles ganz easy...
Das
Schnorcheln hat uns trotzdem nicht gefallen, die Strömung hat uns
Angst gemacht und auch der Gedanke, dass eventuell doch ein Hai
unterwegs sein könnte. Außerdem mussten wir beim aus dem Wasser
krabbeln aufpassen, dass uns die Wellen nicht in die Tiefe ziehen
oder an die Steine schleudern. Leo hat sich das ganze Bein
aufgerissen.
Spät
in der Nacht fahren wir nach West Arthur zurück und sind ganz schön
müde.
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| 4WD |







Super Trip und schöne Bilder. LG sombki
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