Kalbarri

20. Januar 2020 (160 km) – Wir schlafen aus und frühstücken ein letztes Mal in unserem schönen Bungalo. Dann geht es auf nach Kalbarri.
Einen Stop machen wir noch im Baumarkt um dort (mal wieder!) einen neuen Wasserkanister zu kaufen. Mittlerweile ist das jetzt der Vierte. Seine drei Vorgänger haben alle mehr das Auto mit Wasser versorgt als uns.
Auf unserem Weg liegt der Pink Lake, der durch seine pinke Färbung sehr berühmt ist. Viele haben uns gesagt, dass man das gesehen haben sollte.
Dort angekommen, sehen wir vor allem Asiaten, die überall ihren Müll verteilen und mit skurrilen Bewegungen vor ihren Kameras posieren.
Der See an sich ist ziemlich ausgetrocknet und nur ein bisschen rosa. Bei dem Versuch ein Foto zu machen, versinkt Leo bis zu den Knien im Matsch und schneidet sich die Füße an den scharfen Salzkristallen auf. Das haben wir uns so nicht vorgestellt. Wir fahren weiter.
In Kalbarri fahren wir zum Red Bluff Lookout und dann erst mal auf einen Campingplatz. Trotz des Windes ist es verdammt warm und wir kühlen uns im (leider doch ziemlich warmen) Pool ab.
Den Sonnenuntergang wollen wir uns an den Klippen anschauen. Also fahren wir vorher noch zum Pot Alley, um dort in einer windgeschützten Höhle noch ein bisschen in die Wellen zu starren. Schließlich warten wir am Island Rock darauf, dass die Sonne ins Meer fällt. Leider tut sie uns den Gefallen nicht und verschwindet nur hinter den Wolken und lässt uns mit dem grässlichen Wind allein. Na toll.


Pink Lake in Port Gregory


Red Bluff Lookout


Blue Holes Beach



Pot Alley


auch Pot Alley


kein Sonnenuntergang am Island Rock


21. Januar 2020 – Wir geben dem Nationalpark noch eine Chance und fahren ein Stück ins Inland.
Nach einer kleinen Wanderung kommen wir am Z-Bend Lookout an. Dort sieht man den Fluss „Georges“, natürlich so ziemlich ausgetrocknet, der ein „Z“ in die Landschaft geformt hat.
Wir wandern noch zum „Nature´s Window“, eine Felsformation, die wie ein Fenster aussieht. Leider mit kommt mit uns ein Bus voll mit Asiaten an. In einer Horde kriechen sie über die Steine und mich amüsieren mal wieder die Dinge, die sie vor der Kamera machen.
Nach einer Weile machen wir uns dann auch schon auf den Rückweg, da die Mittagshitze anbricht, die wir lieber am Pool aussitzen wollen.
Zum Nachmittag gehts dann an den Chinamans Beach. Dort mündet der Fluss ins Meer. Das Wasser ist ziemlich flach und der Strand riesig. Leider weht auch hier wieder der schreckliche Wind und langsam befürchte ich, dass er uns auf unserer Reise in den Norden begleiten wird.
Abends schauen wir mal wieder einen mehr oder weniger guten Horrorfilm.


Snack für Zwischendurch


Z-Bend Lookout




Nature's Window

Kommentare

  1. Hallo Australien, sehe, dass es euch gut geht. Die Bilder sehen echt gut aus. Wo führt euer Weg nach Norden hin? LG sombki

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    1. Wir werden bis nach Port Hedland fahren und dann auf dem Great Northern Highway zurück nach Süden, also Perth fahren. LG

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