Bussleton

03. Februar 2020 (225 km) – Bevor wir uns auf den Weg in südliche Richtung nach Bussleton machen, kaufen wir Leo ein neues Telefon in Perth. Das letzte Mal erlebe ich die drückende Hitze der Stadt, dann fahren los.
In Bussleton treffen wir uns mit Lachie. Wir sitzen noch ein bisschen am Strand, dann schauen wir noch einen Film, verabschieden uns dann jedoch ins Bett.


04. Februar 2020 – Frühstück gibt es heute bei McDonalds. Danach fahren wir zum Smith Beach.
Beinahe verbrenne ich mir meine Füße im Sand, weil ich keine Schuhe mitgenommen habe.
Mal wieder sind wir an einem Strand wie er im Buche steht: Das Wasser sieht aus wie eine Mundspülung von Listerine, der Sand ist so weich wie der Boden von Kathrins Apfeltorte. Ja, ich hab Hunger…
Viel mehr passiert heute nicht.





Leo mit Seetang und Buggy Board





05. Februar 2020 – Heute fahren wir zum Gallet Rock. Bevor wir den erreichen verfahren Leo und ich uns und kommen 20km weiter an den Canal Rocks raus. Da waren wir wohl einen Ticken zu optimistisch im ohne Navi fahren. Als wir es dann endlich geschafft haben, wartet Lachie schon auf uns.
Der Gallet Rock ist ein Stein, der vielleicht 100m vom Strand entfernt 7m aus dem Wasser ragt.
Leo krabbelt natürlich gleich da hoch, springt aber zu meiner Beruhigung diesmal nicht irgendwo runter. Beim Versuch, Leo hinterher zugehen, schneidet sich Lachie den Fuß auf und muss ins Krankenhaus.
Also nutzen wir die Zeit um nochmal das Natural Spa zu besuchen. Leider sind hier heute so viele Leute, dass wir nach einer kurzen Abkühlung wieder fahren.
Abends lädt uns Lachie zum Essen ein. In einem schicken Restaurant essen wir Burger unter dem dunkler werdenden Himmel. Dazu trinke ich eine Apfelschorle. Ich kann mich kaum noch an meine Letzte erinnern, so lange ist das schon her. Dadurch dass wir hier nur Wasser aus der Leitung trinken, ist eine Apfelschorle wirklich was besonderes.
Mit vollgefressenen Bäuchen fahren wir nun zum Bussleton Jetty. Bevor wir morgen diesen Ort verlassen, muss ich noch etwas getan haben: Ich muss runter springen.
Das Ding ist wirklich nicht allzu hoch, vielleicht 3m. Aber als wir das letzte Mal hier waren, hab ich mich schon nicht getraut, ich mag irgendwo runter springen einfach nicht. Aber es ist wohl ein Muss, denn wer kann schon von sich sagen „Ich bin vom längsten Jetty in der südlichen Hemisphäre gesprungen“?
Zum Glück ist es so ziemlich dunkel. Ich sehe also nicht, was unter mir lauert, aber was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Ich zögere nicht lange, sondern springe einfach. Und dann nochmal und dann nochmal.






Kommentare