Rückweg nach Melbourne

19. Februar 2020 (810 km) – Heute heißt es Abschied nehmen, aber nur für eine bestimmt Zeit. Mitte März sehen wir Luca und Hannah in Melbourne wieder.
Wir machen uns jetzt schon mal auf den Weg dahin, das heißt ab ins Nullarbor Plain.
Wir sehen dieses Mal unwahrscheinlich viele Kängurus am Straßenrand sitzen und beten jedes Mal das keines depressiv und selbstmordgefährdet ist.
Als die Sonne untergeht, halten wir am Straßenrand und schlafen im Busch.



20. Februar 2020 (700 km) – Wir lassen das Outback hinter uns passieren die Grenze zu South Australia. Dabei kommen wir mal wieder in eine Polizeikontrolle: Nur ein kurzer Alkoholtest. Ich hab so was noch nie gemacht. Der Officer erklärt mir, was ich machen muss: „Put your lips around this and blow nice and slowly“ - alles klar, das kann ich doch. Der Test ist negativ und wir können weiter fahren.


Heutiger Schlafplatz!



21. Februar 2020 (615 km) – Wir halten am Greenly Beach für einen Mittagssnack, fahren mehrere 100 km für eine heiße Dusche, essen bei Dominos und campen schließlich in Point Lowly.



22. Februar 2020 (330 km) – Den Vormittag verbringen wir am Strand bzw am Leuchtturm in Point Lowly bis wir Hunger bekommen. Woolworth in Port Augusta ist unsere Rettung.
Nachtlager ist der kleine Ort Parham.



23. Februar 2020 (535 km) – Wir besichtigen das Umpherstone Sinkhole, ein Loch in der Erde, das komplett bewachsen ist und so ein kleiner, privater Garten entstanden ist.
Am Browns Bay nahe Port Macdonell machen wir einen langen Strandspaziergang und finden viele neue Muscheln für unsere Sammlung. Dann schlafen wir dort.


Umpherstone Sinkhole



24. Februar 2020 (545 km) – Der Tag beginnt mit schlechtem Wetter und so beschließen wir bis Melbourne durchzuziehen.
Wir halten für eine kurze Sushi Rast in Apollo Bay und kommen mit Einbruch der Dunkelheit in Melbourne an.
Es ist wie nach dem Urlaub wieder nach Hause kommen oder das Ende der Sommerferien. Irgendwie traurig, aber auch irgendwie schön.
Menzels empfangen uns mit Pasta und einem Parkplatz in ihrer Einfahrt, da Oma und Opa Menzel das Gästezimmer bewohnen.
Vorerst ist unsere Reisezeit nun vorbei und der Ernst des Backpackerlebens beginnt. Mit diesem Gedanken schlafe ich ein.

Wir entleeren unseren Notfallkanister, der zum Glück nie zum Einsatz kommen musste.

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